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TAIWANESICHE GUA BAOS

Kochstudio Bilou München Kochkurs Streetfood
Guao Bao Burger mit Pulled Chicken

Kein Bock mehr auf Normalo-Burger im nächsten durchgestylten Bulettenladen im Retro-Look? Dann hätten wir da mal was Spannendes für euch: Der taiwanesische Gua Bao Burger ist Streetfood vom Feinsten und dazu noch super-einfach zu machen. Wir haben ihn mit Pulled Chicken zubereitet, vom Schweinebauch bis zum marinierten Tofu ist aber alles erlaubt.

 

Seien wir ehrlich - zwei Dinge braucht es für den taiwanesischen Gua-Bao-Burger. Einen grundsoliden Hefeteig und Bambusgarkörbe vom Asia-Laden um die Ecke (ca. 15 Euro). Der Rest ist in der Zubereitung kein Hexenwerk, im Gegenteil. Dafür machen die Gua Baos optisch und geschmacklich ordentlich was her, so ein Hefeteilchen aus dem Dampfkorb sehen eure Gäste nicht alle Tage.

 

Letzendlich besteht der Burger-Bausatz aus drei Teilen: Dem Burger-Bun, der Füllung und den Toppings. Für die Hefeteilchen bereitet ihr einen stinknormalen Hefeteig zu. Dieser wird, sobald er aufgegangen ist, mit Mehl ausgerollt und kreisrund ausgestochen. Anschließend beim einklappen einfach ein Stück Backpapier dazwischen legen und ab in den Garkorb. Den stellt ihr einfach auf einen passend großen Topf mit kochendem Wasser. Nach 10-15 Minuten sind die Buns fertig.

 

Mit einem Löffel die Füllung hinzugeben, Als Topping eingelegten Rettich/Karotte und frischen Koriander dazu. Wenn ihr euch ein wenig Mühe beim anrichten gebt, schaut der Gua Bao Burger aus wie aus der Straßenküche in Taipeh. Auch fein: Buns zusammen mit den Gästen garen und befüllen, eignet sich sogar als Party-Food.

 

Doch zu kompliziert? Dann gleich zum Streetfood-Kochkurs in München im Kochstudio Bilou anmelden!

 

Tipp:

Die Bambus-Dampfkörbe bekommt ihr bei fast allen Asia-Läden oder einfach Online.

REZEPT GUA BAOS

Grundrezept Hefeteig

250 g Mehl

½ Packung Trockenhefe

1 TL Zucker

etwas Salz

130-150 ml lauwarmes Wasser

etwas Öl

 

Für den Teig alle trockenen Zutaten in einer Rührschüssel miteinander vermischen. Nun das Wasser unter ständigem Rühren mit dem Knethaken einer Küchenmaschine oder einem Holzlöffel in den Teig einrühren. Wer eine Küchenmaschine hat knetet den Teig so lange weiter bis er eine glatte,  glänzende Oberfläche hat. Für alle ohne Küchenmaschine ist nun harte Arbeit angesagt. Dies kann ziemlich lange dauern. Den Teig mit einem Tuch abdecken und am besten über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Am nächsten Tag den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten, Fingerdick ausrollen und mit einem 8-10 cm runden Ausstecher Kreise ausstechen  (siehe Bilder).

Aus Backpapier ca. 8 cm lamge Vierecke schneiden. Die Teigkreise in der Hälfte zusammen falten und das Backpapier dazwischen legen, damit die Teighälften nicht aneinander kleben.

Für die Bambuskörbe einen passenden Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Die Körbe mit Backpapier auslegen, dabei ist es wichtig darauf zu achten dass am Rand noch etwas Platz für die heiße Luft nach oben steigen kann. Das Backpapier mit etwas Öl einpinseln und die Teighäften mit 1-2 cm Abstand in den Korb legen. Die Körbe auf den Topf geben und 10-15 Minuten im garen, anschließend einige Minuten abkühlen lassen, bevor sie weiter verarbeitet werden.

 

Pulled Chicken Füllung:

2 Hähnchenkeulen (Bio)

4-5 EL Hoisin-Sauce

1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Streifen geschnitten

1 Chili, in feine Würfel geschnitten

1 TL Ingwer, fein gerieben oder geschnitten

 

Die Hühnchenkeulen, Sternanis, Zimt und Pfefferkörner in einen Topf mit kaltem Wasser langsam erhitzen. Wer sich noch eine schöne Brühe machen möchte kann auch noch Suppengemüse dazu geben (Sellerie, Karotten, Lauch, Zwiebeln, Konoblauch..) und mit köcheln lassen. Die Keulen 30-40 Minuten leicht köcheln lassen, aus der Brühe nehmen und etwas abkühlen lassen. Das Fleisch soltte leicht vom Knochen abgehen, ansonsten müssne die Keulen noch weiter gekocht werden.

Die Haut abziehen, das Fleisch vom Knochen lösen, in eine Schüssel geben und mit den Händen zerreißen. Das Fleisch mit der Hoisin Sauce, Frühlingszwiebeln, Chili und Ingwer vermischen. Wer möchte kann noch etwas Salz oder Sojasauce zum Abschmecken verwenden.

 

Eingelegtes Gemüse:

1 Karotte, in Streifen geschnitten

1 kleiner Lila Rettich, in Streifen geschnitten

1 TL Salz

100 g Zucker

300 ml Weißweinessig oder Reisessig

240 ml warmes Wasser

 

Salz, Zucker, Essig und Wasser in ein hohes Gefäß geben und so lange verrühren bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Das in Streifen geschnittene/gehobelte Gemüse in ein Glas geben und mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

 

Zubereitung:

1 Bund Koriander, die Blätter abgezupft

Die Teigfladen aus dem Dämpfer nehmen, mit dem Pulled Chicken, eingelegtem Gemüse und Koriander befüllen. Wer es Scharf mag, kann noch etwas fein geschnittene Chili dazu geben.