GREAT INDIAN THALI

Man muss eine Kultur schmecken um sie zu verstehen. Im Falle Indiens ist das traditionelle Thali die mit Abstand beste Methode um mit wenigen Bissen in die unglaubliche Tiefe unterschiedlicher Geschmäcker und Aromen einzusteigen. Das Assortement verschiedener kleiner Gerichte, traditionell auf einer Edelstahlplatte mit kleinen Schälchen gereicht, spiegelt die ganze Bandbreite indischer Esskultur wieder.

 

Wenn es nur um den Geschmack und den Reichtum unterschiedlicher Geschmäcker und Konsistenzen gehen würde, das indische Thali könnte es mit jeder gemischten Platte aufnehmen. Doch in der indischen Küche spielt zudem eine ausgewogene Nährstoffaufnahme eine bedeutende Rolle. Die Kombination von Hülsenfrüchten, Gemüse, Getreide, Reis und anderen Komponenten macht das Thali zu einer bekömmlichen und vielseitigen Mahlzeit.

In Indien bestehen Thali aus zum Teil dutzenden verschiedenen Komponenten. Wir haben unser Thali übersichtlicher gehalten und uns auf einige wesentliche Gerichte konzentriert.

 

Was niemals fehlen darf ist ein Dal, das aus Hülsenfrüchten zubereitet wird. Dazu haben wir Chapati gemacht, ein einfaches Flatbread aus einem Teig mit Weizenmehl. Denselben Teig kann man problemlos für Samosas verwenden, das reduziert den Aufwand erheblich. Häufig wird auch ein Curry mit Reis gereicht, in unserem Fall ein irre leckeres Auberginen-Curry bei dem wir uns von Meera Sodha`s Kochbuch ‚Indisch Vegetarisch‘ inspirieren haben lassen.

 

Ganz essentiell ist unsere letzte Komponente – ein saures Mango-Chutney dessen Rezept wir euch in einem unserer Kochkurse gerne verraten. Chutneys dürfen in der indischen Küche aus zwei Gründen niemals fehlen. Sie bringen Geschmack auf den Teller und sind ein Gegenpol für scharfe oder milde Gerichte. Und sie helfen bei der Verdauung. Zu den kräftigen Samosas passt ein kühlendes, Grünes Kokos-Chutney hervorragend.


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DAL

300 g Linsen (wir haben gelbe, halbierte Linsen verwendet)

3 EL neutrals Pflanzenöl

1-2 TL Kreuzkümmel

1 grüne, große Chili, fein geschnitten

1 Stück Ingwer, ca. 3 cm, mit der Schale gerieben

1 Zwiebel in feine Würfel geschnitten

2 Tomaten gewürfelt

1 EL Kurkuma gemahlen

Salz

Frischer Koriander, fein geschnitten

Etwas Zitronen oder Limettensaft (ca. 2EL)

 

Die Linsen mit kaltem Wasser bedecken und ca. 30 Minuten einweichen lassen.

 

Das Öl in einer Pfanne leicht erhitzen, den Kruzkümmel darin anbraten bis er duftet, dann Chili, Ingwer und Zwiebel dazu geben und ca. 5 Minuten anschwitzen lassen.

 

Nun die Linsen, Tomaten und Kurkuma zu den angeschwitzten Zwiebeln und Aromaten dazu geben, mit Wasser auffüllen, bis die Linsen 3 cm mit Wasser bedeckt sind. Das Dal bei leichter Hitze so lange kochen, bis die Linsen weich sind.

 

Das Dal mit Salz abschmecken, den frischen Koriander und Limettensaft vor dem Servieren unter die heißen Linsen rühren.

 

CHAPATI

350 g Weizenmehl, optional Vollkornmehl

1 TL Salz

1 TL Backpulver

60 g neutrales Öl

150-200 ml Wasser

 

Mehl, Salz und Backpulver in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Nun das Öl und Wasser dazu geben und den Teig so lange kneten, bis er eine homogene Konsistenz hat und leicht glänzt. Den Teig in Folie einwickeln und 1 Stunde ruhen lassen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in gleichgroße Stücke aufteilen (für Mini Chapati ca. 12-15 Stück). Aus den Stücken mit einem Nudelholz flache Fladen rollen.

 

Eine Pfanne erhitzen, die Fladen hinein geben und ca. 1 Minute darin backen, bis die Fladen kleine braune Blasen haben. Die Fladen wenden und anschließend noch mal ca. 30 Sekunden fertig backen. Die Chapatis in einer geschlossenen Tupperbox oder einem Gefrierbeutel lagern, damit sie nicht austrocknen.

AUBERGINEN CURRY

4 EL Öl oder Butter

1 TL Kreuzkümmel ganz

3 cm Ingwer, mit der Schale fein gerieben

1-2 grüne Chilischote, fein gewürfelt

2 Zwiebeln, in Würfel geschnitten

2 Knoblauchzehen, fein zerdrückt

1 TL Kurkuma gemahlen

1 TL Koriander gemahlen

1 TL Kreuzkümmel gemahlen

400-500 g Tomaten Passata (aus dem Glas)

2 kleine Auberginen oder 1 große Aubergine, in 2-3 cm große Stücke geschnitten

1 kleiner Bund frischer Koriander mit den Stielen geschnitten

etwas neutrales Öl

Salz & Pfeffer

 

Den Ofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Öl oder Butter in einem Topf leicht erhitzen und den Kreuzkümmel darin anbraten, bis er sein Aroma entfaltet. Nun Ingwer, Chilischote, Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Die restlichen gemahlenen Gewürze zu den Zwiebeln geben und kurz mit anschwitzen.

 

Die Tomaten zugeben, mit etwas Salz abschmecken und bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen, bis sich das Fett absetzt.

 

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Auberginen darauf geben und im Ofen 20 Minuten backen, bis sie weich sind.

 

Die Auberginen vorsichtig unter das Curry rühren. Wenn das Curry sehr trocken erscheint, kann man noch etwas Wasser dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den frischen Koriander vor dem Servieren unter das heiße Curry rühren.

 

TIPP: Vor dem Servieren noch einen Klecks Butter oder Ghee in das Curry einrühren.

SAMOSAS

Chapati Teig (Rezept siehe links/oben)

3 mittelgroße Kartoffeln mit Schale gekocht, am besten vom Vortag, geschält und mit der Hand grob zerdrückt

4 EL Öl oder Butter

1 TL Kreuzkümmel ganz

3 cm Ingwer, mit der Schale fein gerieben

1-2 grüne Chilischote, fein gewürfelt

2 Zwiebeln, in Würfel geschnitten

2 Knoblauchzehen, fein zerdrückt

1 TL Kurkuma gemahlen

1 TL Chili Pulver gemahlen

3 EL frischer Koriander, fein geschnitten

 

Öl oder Butter in einem Topf leicht erhitzen und den Kreuzkümmel darin anbraten, bis er sein Aroma entfaltet. Nun Ingwer, Chilischote, Zwiebeln und Knoblauch mindestens 5 Minuten darin anschwitzen. Die restlichen gemahlenen Gewürze und Koriander zu den Zwiebeln geben und kurz mit anschwitzen.

 

Die Kartoffeln zu den Zwieben und Gewürzen geben, kräftig mit Salz abschmecken und gut verrühren. Insgesamt muss die Füllung kräftig im Geschmack sein.

 

Nun den Chapati Teig (Rezept siehe Chapati) in kleine 2 cm große Kugeln aufteilen. Die Kugeln auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu dünnen Kreisen ausrollen. Die Kreise halbieren, und die Halbkreise zu einer Tasche zusammen klappen. An den Schnittkanten mit etwas Wasser befeuchten, so dass der Teig gut aufeinander klebt. Die Taschen mit der Kartoffelmischung befüllen und wieder mit Hilfe von etwas Wasser fest verschließen.

Das Öl erhitzen und die Samosas in dem heißen Öl frittieren, bis sie eine goldbraune Farbe haben. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

 

GRÜNES KOKOS CHUTNEY

 2-3 EL Kokosraspen (am besten schmecken die frischen Raspeln)

1 Bund frischer Koriander, mit den Stielen grob geschnitten

½ Bund Pfefferminze, grob geschnitten (vorsicht, die Stiele nur verwenden, wenn sie nicht holzig sind)

1 Stück Ingwe (ca.2 cm), grob geschnitten

1 grüne Chili, grob geschnitten

½ Zitrone, gepresst

Salz

 

Alle Zutaten mit etwas Wasser in einen Mixer geben und zu einer sämigen Paste vermixen. Das Chutney bei Bedarf noch kräftig mit Salz und Zitronensaft abschmecken.



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